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Filmnotiz: Sascha

Köln war eine der schwulsten Städte, die ich auf meiner letzten Europatour besucht habe. Wenn du der Stadtverwaltung zuhörst, die gerne damit wirbt, ist Köln schwuler als Amsterdam. Da Köln am Rhein liegt und die viertgrößte Stadt Deutschlands ist, ist es nicht verwunderlich, dass sie voller Einwanderer ist, die nach besserer Arbeit und einem besseren Leben für ihre Kinder suchen.

Sascha
Directed by Dennis Todorovi?
Deutschland, 2010, 1h 42min

Köln, or Cologne, was one of the gayest places I visited the last time I did a European tour. If you listen to the city’s government, which likes to tout the fact, it’s gayer than Amsterdam. Located on the Rhine in Germany and being that country’s fourth largest city, it’s not surprising that it’s also full of immigrants looking for better work and a better way of life for their kids.

Die Titelfigur dieses Coming-out-Films ist ein Sohn einer Einwandererfamilie aus Montenegro (although it seems they’re Serbo-Croatian). He’s in love with his piano teacher, the older, native German, Gebhard, who is gay but not interested in young Sascha, at least partly because he, Gebhard, is moving to Vienna. Sascha’s brother, Boki, is in love with Sacha’s best friend, Jiao, who’s Chinese but who’s in love with Sascha. Jio’s dad disapproves of her friendship with Sascha (and thinks they are boyfriend/girlfriend) and of her use of mobile phones. All the dads and moms hate that aspect of modern life. So it’s a big mess, generally, with at least three languages being spoken and everyone misunderstanding everyone’s else’s contexts and motivations.

Ich fand, dass der Film dieses sehr europäische Milieu mit einer Reihe von visuellen Witzen in Einzelaufnahmen gut vermittelt hat, die ein Gefühl für den Ort, die persönliche und nationale Geschichte und das manchmal schnelle, manchmal langsame Tempo der Veränderungen vermitteln. Saschas lauter, großer und autoritärer Vater, Vlado, arbeitet zum Beispiel seit über einem Jahr an ihrem Badezimmer. Sein Assistent baut versehentlich ein Bidet anstelle eines Waschbeckens ein. Der Assistent fragt ihn, warum er es so eilig hat. Die Kamera schwenkt nach oben, um den Spitzbogen über der Tür zu zeigen, und Vlado erklärt, dass das Haus früher den Türken gehörte. Der größte Witz ist natürlich, dass Saschas Eltern keine Ahnung hatten, dass sie in einer der schwulen Hauptstädte Europas leben.

Der Film behält seine unaufdringliche Freundlichkeit, die vielleicht am besten in den komischen Gesichtern von Hauptdarsteller Sasa Kekez zum Ausdruck kommt, über weite Strecken bei, bis aus dem Nichts eine Waffe in Vlados Händen auftaucht und alles verändert. Das hat es für mich ruiniert. Zum Glück war das meiste Gute schon vorher passiert. Der Film ist in einem träumerischen visuellen Stil gedreht, in dem die Figuren in dunstigen Wolken aus natürlichem Licht sprechen und sich bewegen, manchmal auch als Silhouette. Die Kamera wandert mit ihnen mit, selbst bei relativ handlungslosen Gesprächen, und lädt uns ein, aufmerksam zu sein.

Sascha ist einen Blick wert.

 

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